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Thursday, December 19, 2013

Pasta a sciutta (Bolognese) - so machen wir es...

gerade eben habe ich für heute abend eine Bolognese fertig gemacht, eine der besten Möglichkeiten, unbeobachtet Gemüse in Kind und Mann reinzubekommen. So einfach das Beikost einführen im ersten Lebensjahr der Motte war, so wählerisch ist sie nun bei Gemüse - daher sind Tricks erlaubt, so heissen bei uns Broccoli und Blumenkohl seit einiger Zeit "Bäumchen" und werden ( wieder ) gerne gegessen. Tomaten in roher Form gehen immer, aber da bekommt sie schnell Ausschlag um den Mund und daher bin ich da sehr zurückhaltend.
Neu im Repertoire sind rohe Paprika und auch Gurken, mochte sie bis vor kurzem nicht.

Ich schweife aber ab, eigentlich wollte ich unser Rezept posten..

Für eine sehr große Menge Soße benötigt ihr:

  • 800g Rinderhack ( ich kaufe mittlerweile nur Bioqualität, die Fleischdiskussion finde ich teilweise angsteinflößend....)
  • 1 dicke Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch ( habe ich heute weggelassen, heute abend ist Tanzunterricht, da finden wir das nicht so prickelnd...)
  • 100g Suppengrün ( Möhren, Sellerie etc. )
  • 1000g passierte Tomaten
  • 4 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe, wer mag kann hier auch einen Teil Rotwein nehmen, wir mögen keinen Wein im Essen
  • Salz. Pfeffer, Zucker, Balsamicoessig, Olivenöl 


Zuerst bratet ihr das Hackfleisch in Olivenöl sanft an, es sollte nicht knusprig bräunen. In der Zwischenzeit die Zwiebel und das Suppengemüse sehr fein hacken, am besten und schnellsten geht das mit der Küchenmaschine.
Wenn das Hackfleisch rundum gebraten ist, mit Salz und Pfeffer würzen und das Gemüse hinzufügen.


Wieder ein paar Minuten anbraten, dabei umrühren.
Danach kommt das Tomatenmark dazu, wieder etwas andünsten lassen.
Nun mit den passierten Tomaten ablöschen, wer mag, auch mit Rotwein und....na klar. wieder andünsten lassen.
Ich füge bei allen Tomatengerichten eine Prise Zucker ( bei der Menge auch 2) hinzu, das nimmt den Tomaten die Säure.
Kurz aufkochen lassen, bis die Mischung Blasen wirft.


Danach mit der Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen - ohne Brühe ist das auch mein Basisrezept für Lasagne - und einen guten Schuss dunklen Balsamicoessig dazu.
Danach auf sehr kleiner Stufe 2, besser 3 Stunden durchköcheln. Natürlich kann die Sauce auch sofort gegessen werden, wenn man dafür keine Zeit hat, aber je länger sie köchelt desto yummie.
Ich bekomme heute nachmittag Kaffee-Besuch, da werde ich wohl die nächsten 2 Stunden nicht rausgehen. Eigentlich sehr schade, hier ist nämlich die Sonne herausgekommen.
Die Nudeln natürlich erst kurz vor dem Verzehr kochen und das Ganze mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen.

Smakelijk eten!

Thursday, December 12, 2013

Weihnachtsbäckerei Teil 3-5...


Für dieses Jahr bin ich fertig. Wie meist, haben wir mehr Plätzchen, als wir essen können. Die großen Keksdosen der Schwiegermutter finden begeisterten Anklang bei den Kollegen und ich genieße den Nachmittagstee nun mit kleinen selbstgebackenen Köstlichkeiten - auf dem I-Pod trällert Robbie W. und die sehr erkältete Motte schläft noch. Heute morgen waren wir noch beim Arzt, die Nacht war nämlich wegen Fiebers sehr unruhig und ich wollte schon abklären, dass es keine ernstere Sache ist.
Aber es gab Entwarnung - bis auf "flink verkouden" ist sonst alles ok.

Hier also  - im Uhrzeigersinn - die letzten 3 Sorten:


Den Anfang machen Vanillekipferl - mein liebstes Weihnachtsgebäck - nach folgendem Rezept: 
  • 250 g Mehl
  • 210 g kalte Butter
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Puderzucker zum Wenden
  • 2 Päckchen Vanillezucker zum Wenden
Zutaten ( bis auf Puderzucker und Vanillezucker zum Wenden) verkneten und den Teig zu Rollen von ca. 4cm Durchmesser formen. Danach mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.
Anschliessend Scheiben ( ca. 1cm breit ) abschneiden und zu Kipferln formen.
Bei 175 Grad im Ofen ca. 15 Minuten backen, die Kipferl sind gut, wenn die Spitzen anfangen, zu bräunen.
3 Minuten abkühlen lassen, in der Puderzuckermischung wälzen und abkühlen lassen.
(www.chefkoch.de)

Auf dem Teller liegen noch Himbeeramarettini und "Florentiner Sand" mit Mandeln, Cranberrie- und Pistazienkrokant. Beide gehen in meine Rezeptsammlung für nächstes Weihnachten ein.
Die Rezepte sind aus der aktuellen "Lecker - Christmas", die es aktuell zu kaufen gibt ( sehr zu empfehlen, sind tolle Sachen drin. )

So, Nagellack ist trocken und die Motte wird langsam wach. Vielleicht schaffe ich es mit ihr bei dem herrlichen Wetter nochmal nach draussen  - sofern sie kein Fieber mehr hat.

Monday, December 09, 2013

2. Adventswochenende...entdecke die Moeglichkeiten!

Ein schoenes Wochenende liegt hinter uns...der Auftakt war Freitag morgen die grosse Freude der Motte ueber die gefuellten Stiefelchen. Sie steht sehr unter dem Eindruck von Nikolaus und den hier dazugehoerenden "Zwarten Pieten" und spricht von nichts anderem mehr. Eine im Kinderopvang selbst gebasteltet Pietenmuetze wurde nur zum Schlafen abgelegt... ( Foto folgt...)
Ein bisschen schwierig, zu verstehen, dass das jetzt NICHT jeden Tag so ist. Aber bald kommt ja das Christkind....das weiss sie allerdings auch schon ganz genau - und was ist schon "bald" fuer eine Zweijaehrige ?
Natuerlich gehoert auch der Freitags-Besuch von Oma und Opa zu den Highlights des Wochenendes.
Samstag dann haben wir uns nach dem Fruehstueck zum schwedischen Moebelhaus aufgemacht. Auf der Liste standen die IKEA-Kinderkueche fuer die Motte, Unterbettkommoden fuer meine aus dem Naehzimmer auszulagernden Stoffvorraete, ein Trittbaenkchen fuer das Bad fuer die Motte, sowie diverse Aufbewahrungsdosen fuer Kleinspielzeug.
Ikea ist fuer die Motte ein grosses Spielparadies, daher dauerte der Besuch recht lange...


Aber ich denke, mit der Kueche liegen wir richtig zu Weihnachten. Alle andere Dingen der Liste wurden erledigt, sehr schoene Bettwaesche mit Paisleymuster ( ich erwaehnte mal, dass ich da nicht anders kann - nicht nur bei Stoffen...) und die obligatorischen "Bevara" durften ( wir haben bereits eine ansehliche Sammlung, aber die Dinger verschwinden auch gerne immer mal ) auch noch mit. ( Leider sind die Unterbettkommoden fuer unser Bett zu hoch, die gehen also wieder zurueck...)
Da die Schwangeren unter uns langsam aber sicher vor Hunger Amok liefen, das IKEA-Restaurant hoffnungslos ueberfuellt war, gab es einen sehr leckeren Zwischenstopp im Burger King nebenan ( muss ab und zu auch mal sein ).
Wieder zu Hause gab es eine kleine Mittagspause fuer alle, danach noch schnell der Samstagseinkauf erledigt - zu dieser fortgeschrittenen Stunde im erstaunlich leeren, mit frisch nachgefuellten Regalen ausgestatteten Albert Heijn und dann noch etwas Spiel und Spass mit der Motte und zack, war der Samstag dann auch wieder vorbei.
Fuer den Sonntag hatten wir dann - wie hier in den Niederlanden traditionell ueblich - den Kauf des Weihnachtsbaums geplant. Es ist wirklich interessant, VOR Sinterklaas sieht man keine Weihnachtsdekoration, kein Laempchen, rein garnichts. NACH Sinterklaas geht das explosionsartig los - scheinbar machen die das alle ueber Nacht. Da wir in unserem ersten Jahr hier kurz vor Weihnachten beinahe keinen Baum mehr bekommen haben, machen wir diese Tradition mit und kaufen den Baum recht frueh. Da wir die Weihnachtstage auch wieder bei den Omas und Opas verbringen und erst im neuen Jahr wieder nach Hause kommen, haben wir also jetzt schon etwas davon.
Nun ziert eine sehr schoene Nordmanntanne unser Wohnzimmer und duftet herrlich. Heute abend wird dann noch geschmueckt.
Waehrend dem Mittagsschlaf der erkaelteten Motte habe ich dann noch eine Runde Plaetzchen gebacken, nach einem Rezept fuer italienische Weihnachtskekse, sehr lecker und schnell gemacht.

Fiori di Mandorla

  • 250 g Marzipanrohmasse
  • Zitronenschale, Orangenschale ( hatte ich beides nicht, ich hatte Citroback und frischen Orangensaft )
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Eiweiss
  • 80 g Rohzucker ( ich hatte braunen, die Kekse sind daher recht dunkel, weisser sieht vielleicht besser aus...)
Marzipan, Zucker und Eiweiss verruehren, danach die anderen Zutaten hinzufuegen. Ca. 15 g grosse Kugeln formen - wenn man es kann - die typische Form mit den Fingern hereindruecken ( ist mir nicht gelungen, das sah alles etwas ordinaer aus, nicht unbedingt wie "Bluemchen" ), mit Puderzucker bestaeuben und bei 180 Grad im Ofen backen.
Sehr lecker und fuer Milch- und Glutenallergiker besonders geeignet.

Um mich - trotz Schwangerschaft - in Form zu halten, habe ich ganz viele Weihnachtskekse gegessen habe ich meine neue "Fit mit Babybauch" DVD ausprobiert. Gute, Pilates-aehnliche Uebungen - zu empfehlen.
Die inzwischen von ihrem Mittagsschlaf erwachte Motte hat nach Leibeskraeften mitgeturnt. Ueberhaupt denkt sie, dass sie auch ein Baby im Bauch habe. Dazu an anderer Stelle mal mehr...

Danach noch ein paar Naehte naehen ( mit Motte auf dem Schoss und Babybauch nicht ganz so einfach, aber sie ist sehr interessiert - dass will ich natuerlich immer unterstuetzen...), waehrenddessen hat der Liebste in unserem Vorgarten auch ein wenig Weihnachtsstimmung heraufbeschworen, Essen kochen, die Motte durch die Wanne schleusen und schwupps, schon ist der Sonntag vorbei.
Wir haben uns den sehr abstrusen Tatort gestern angetan....meiner Meinung nach vertane Zeit, und ich gucke Tatort eigentlich sehr gerne.

Nicht besonders erwaehnt habe ich die nicht-enden-wollenden Waescheberge, das ist hier ein durchlaufender Prozess....

Ich liebe so ganz normale Familienwochenenden - mit allem was dazugehoert!

Einen guten Start in die Woche Euch allen!

Tuesday, December 03, 2013

Sauerbraten aus dem Himmel.....

als geborene Aachenerin bin ich mit Rheinischem Sauerbraten gross geworden, mit viel dunkler Sosse und viel Rosinen darin.
Bislang habe ich mir den immer ( natuerlich zubereitet ;-)) von meiner Mama mitbringen lassen; es gab einige Versuche, den Braten selbst zu machen, aber bei Braten, die lange schmoren muessen, komme ich mit unserem Gasherd einfach nicht zurecht und es brennt meistens an.

Bis zum Wochenende dann...wir hatten uns bei unserem letzten Aachen-Besuch mit einem schoenen Sauerbraten nebst Sud eingedeckt ( so richtigen Braten habe ich hier bisher noch nirgends zum Kauf gefunden....) und am Samstag abend habe ich mich dann - in Anlehnung eines Rezepts aus der aktuellen "Lecker" - mit der Niedriggarmethode darangewagt.

www.lecker.de

Wir hatten:

- 1,5 kg Sauerbraten
- 2 Zwiebeln
- etwas Suppengemuese
- ca. 500 ml Sauerbratensud
- Balsamicoessig
- Ruebenkraut
- reichlich Rosinen

Den Sauerbraten in Butterschmalz von allen Seiten kraeftig anbraten mit Ruebenkraut uebergiessen, danach herausnehmen und die gewuerfelte Zwiebel und das Suppengemuese darin anbraten. Danach ein wenig Tomatenmark mit anschwitzen und mit einem Schuss Balsamicoessig und Sud nach belieben ( mehr gibt mehr Sosse, aber aufpassen, dass es nicht zu sauer wird ) abloeschen.
Das Fleisch wieder draufsetzen, Deckel drauf und im auf 100 Grad vorgeheizten Backhofen schmoren lassen.
Im Rezept waren 5 Stunden angegeben, unser Braten fiel nach 3,5 Stunden butterzart beinahe auseinander.

Nun den Braten herausnehmen, die Sosse durch ein Sieb abgiessen, Rosinen zufuegen und bis zur gewuenschten Konsistenz einkochen lassen. Den Braten in duenne Scheiben schneiden und kurz mit aufwaermen, ggf.  mit Ruebenkraut nachwuerzen um die Saeure zu reduzieren.

Dazu gab es dann Semmelknoedel, gebratenen Rosenkohl und gestern abend die Reste ( schmeckt am 2. Tag noch besser ) mit Nudeln und Apfelrotkohl, das ist fuer mich echt Soulfood an kalten Abenden.

Monday, December 02, 2013

Weihnachtsbaeckerei - Teil 1

Advent, Advent ein Lichtlein brennt...

Puenktlich zur Adventszeit habe ich die Weihnachtsplaetzchenbacksaison eingelaeutet. Die letzten beiden Jahre war ich da eher etwas sparsamer mit und wurde von der Schwiegermama grosszuegigst bedacht, aber dieses Jahr moechte ich das doch gerne wieder selbst machen - natuerlich gemeinsam mit der Motte.
Den Anfang machten klassische Ausstechkekse...ich dachte, da hat die Motte am meisten Spass dran.
Ich bin nicht so der groesste Baecker vor der Sonne, daher musste ein einfaches Rezept her.
Die Weihnachts-CD von Rolf Zuckowski im Hintergrund dudeln lassen und los ging's:

 Die Backrolle erfreut sich grosser Beliebtheit als Spielzeug, natuerlich wurde auch der Teig gekostet  und fuer lecker befunden....wer kennt das nicht aus seiner Kindheit ?
 Work in Progress...

Experiment Weihnachtskekse erfolgreich beendet!

Gebacken haben wir nach folgendem Rezept ( Quelle: www. chefkoch.de):

Zutaten:

- 600 g Mehl
- 400 g weiche Butter ( wirklich weich, sonst gibt's Streusel...)
- 200 g Zucker
- 1 Ei
- 1 Paeckchen Vanillezucker

wer mag, kann noch ein wenig Zimt mit reinmischen oder auch Kakaopulver. Zimt habe ich aus Schwangerschaftsgruenden weg gelassen und dunkle Plaetzchen  mag ich nicht...

Alles dann zu einer weichen Masse verkneten und Plaetzchen ausstechen.

Bei 175 Grad im Ofen backen, bei mir waren das 10 Minuten, aber das muss man ausprobieren. Haengt natuerlich von der Dicke der Plaetzchen ab.

Verzieren nach Wunsch, auch das moegen wir nicht so und die Motte ist dafuer noch zu klein - also lieber weggelassen.

Die Grosslieferung der Schwiegermama trudelte am Tag danach dennoch ein - mit extra bunten kleinen Keksen fuer die Motte, haelt mich aber dennoch nicht vom selber backen ab. Die Kollegen wird es freuen :).

Monday, July 15, 2013

Wochenendschnipsel....

vergangenes Wochenende waren wir zu Besuch bei Freunden aus der alten Heimat.
Schoen, wenn Kontakte und Freundschaften doch einige Kilometer Entfernung und veraenderte Lebenssituationen ueberdauern.
Lediglich die Motte hatte etwas Anpassungsschwierigkeiten und begruesste den Gastgeber mit infernalistischem Gebruell. Hat ihr die Frisur etwa nicht gefallen ? Wir wissen es nicht.
Aber nachdem dies ueberwunden war, hat sie sich auch pudelwohl gefuehlt und ( sehr zum Leidwesen des beinah 4-jaehrigen Sohnes ) alles bespielt, was verfuegbar war.

Bei schoenstem Sommerwetter kloenten wir im Garten, besuchten den Indemann - fuer mich Hoehenangstgeplagte eine Herausforderung -  und ( natuerlich) den angrenzenden Spielplatz.

Aussicht vom "Indemann" auf das Braunkohleabbaugebiet - beeindruckend und betrueblich zugleich. Im Zeitalter der Energiealternativen...

Die Motte zeigt keine Spur von Hoehenangst  und fand es prima...

aber Schaukeln ist natuerlich viel besser...

oder Baelle sortieren.

Wir liessen den schoenen Tag bei Grillwuerstchen und Brot ausklingen und hoffen auf eine schnelle Wiederholung bei uns zu Hause. 
Der Sonntag dann war ein bisschen ruhiger - spaet fruehstuecken, spielen ( die Motte hat ausrangiertes Spielzeug abgestaubt - Holz-Schneideobst - und uns fleissig bekocht und versorgt), natuerlich Waesche, Waesche und nochmals Waesche - merke: weisse Leggings sehen zwar sehr suess aus, sind aber eigentlich kleinkinderungeeignet.
Nach dem Mittagsschlaefchen der Motte eine kleine schoene Radtour durch den Wald, um den Tag dann beim Abendessen ausklingen zu lassen ( Lachs, Zuckerschoten, Kartoffeln ).
Naja, fast. Wir sind wohl nun wirklich in den "terrible two" gelandet. Es gab abends mehrere ( heftige aber kurze ) Tobsuchtsanfaelle wegen: ausgezogener Socken, angezogener Schuhe und nicht auffindbarem Hasen ( den hatte sie in der Hand....).
Hach ja - immer schoen entspannt und ruhig bleiben, geht alles vorbei! 
Ich war allerdings dadurch wieder so aufgeputscht, dass ich noch Kuehlschrank und Eisschrank aussortiert und grundgesaeubert habe. Wieder etwas vor dem Urlaub erledigt!

Ich wuensche Euch allen eine wunderschoene Sommerwoche! 

Thursday, February 05, 2009

Neues aus der Suppenküche...Hühnersuppe mit Kokosmilch

an meinem Arbeitsplatz habe ich eigentlich die Möglichkeit, mittags in der Kantine zu essen, aber leider ist der Kaloriengehalt der Menüs meist antiproportional zu Geschmack und Gesundheitswert. Und jeden Mittag mit meinen Kolleginnen "aus" zu gehen, ist auf Dauer zu teuer und bei einer Pausenzeit von 30 Minuten nicht immer machbar.

Also, selbst ist die Frau, ich koche mir ab und zu am Abend vorher etwas vor. Gestern habe ich mir folgende Suppe eingebrockt:


Zutaten ( ca. 2 Portionen ):


  • 1 Frühlingszwiebel

  • 1 Schalotte

  • 2 Möhren

  • Zitronengras ( frisch oder als Gewürz - ich mag das holzige nicht, daher nehme ich immer gemahlenes aus dem Gewürzregal)

  • 1 Chilischote

  • je 300 ml Gemüse- und Geflügelbrühe

  • 1 Hähnchenbrustfilet in Streifen geschnitten

  • 150 ml Kokosmilch

Frühlingszwiebel und Möhren klein schneiden, die Zwiebel fein hacken. In etwas Öl kurz andünsten, mit Zitronengras bestäuben. Mit der Flüssigkeit ablöschen und 10 Minuten kochen lassen.


Das Hähnchenfleisch pfeffern und zu der Suppe zufügen, die Chilischote fein hacken ( Kerne vorher entfernen ) und ebenfalls ab in die Suppe, nochmal 10 Minuten köcheln lassen.

Zuletzt die Kokosmilch dazu und nach Geschmack nochmal mit Chili und Zitronengras nachwürzen.

Dazu ein Vollkornbrötchen - Guten Appetit!

( Quelle des Rezepts: Freundin - abgewandelt nach meinem Geschmack )

Friday, October 31, 2008

Tiramisu - ein italienischer Klassiker

Mein Mann ist in der letzten Zeit schonmal öfters mehrere Tage auf Reisen. So auch in dieser Woche. Und da 2 8-Stunden-Flüge innerhalb von 3 Tagen mit Meetings anstrengend sind, habe ich ihm als Stärkung sein Lieblingsdessert gemacht, Tiramisu.
Ich mache es nach diesem Rezept und es ist immer wieder ein Genuss:
Zutaten für eine große Schale:

  • 400 g Löffelbisquit
  • 6 kalte Eier
  • 100 g Zucker
  • 500 g Mascarpone ( Achtung! Im Bild seht Ihr die light-Version, hiermit wird aber die Creme nicht gut - ich habe danach eine Version mit der Vollfettvariante gemacht )
  • 150 ml starker Kaffee oder Espresso
  • 10 EL Marsala ( italienischer Dessertwein)
  • Kakaopulver

Kaffee und Marsala mischen.

Die Eier trennen, das Eigelb mit dem Zucker zu einer dickschaumigen Masse verrühren. Danach den Mascarpone unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und Esslöffelweise schnell unterrühren.



Die Schürze ist übrigens das Modell Laura aus Burdastyle, genäht aus Amy Butler Stoffen der Serie Lotus.

Löffelbisquit in einer Auflaufform schichten, mit der Kaffee-Marsala-Mischung tränken und mit Kakao bestreuen. Danach die Hälfte der Creme aufstreichen und wieder mit Bisquit belegen, beträufeln, bestreuen.

Mit der Creme abschließen und mindestens 8 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Und dann: Geniessen!

Tuesday, September 16, 2008

Lachsfilet mal anders

schnell, lecker und interessant ist dieses Gericht. Wir haben es vor einigen Jahren mal in Berlin in einem Restaurant gegessen und seitdem koche ich es ab und zu immer mal wieder nach.


Zutaten:

  • Lachsfilets ( 1 pro Person )
  • Zuckerschoten, für 2 Personen reicht eines dieser flachen Päckchen
  • Bandnudeln, ich nehme immer die Frischen
  • Butter, 1 TL Mehl, Sahne oder Rama Cremefine, Gemüsefonds
  • Currypulver, Salz, Zucker, Zitronensaft

Die Lachsfilets salzen, mit Zitronensaft beträufeln und in Butter oder Olivenöl sanft braten, währenddessen das Nudelwasser aufsetzen.

Zuckerschoten abbrausen und in etwas Butter andünsten, dabei mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Zuckerschoten können ruhig leicht bräunen.

Aus einer leichten Mehlschwitze, Currypulver, dem Gemüsefonds eine leichte Soße anrühren, mit Rama Cremefine oder Sahne ( noch fettärmer geht es mit Milch ) verfeinern und bis zur gewünschten Sämigkeit einkochen lassen.

Nudeln kurz aufkochen und abgießen. Nudeln, Zuckerschoten, Lachsfilet aufeinander schichten und mit der Soße begießen. Guten Appetit !

Tuesday, July 29, 2008

Limettenkuchen...

diese süß-saure Köstlichkeit hat uns neulich den Sonntag verschönert:



Wer diesen Kuchen auch mal ausprobieren möchte benötigt:

  • 200g Vollkorn-Butterkekse
  • 120 g Butter
  • 2 TL + 100g Zucker
  • 4 Eier
  • 4-5 Limetten, d.h. 12 Esslöffel Limettensaft
  • 1 Päckchen Citro-Back
  • 300 Creme Fraiche oder Rama Cremefine zum Verfeinern für die fettreduzierte Variante
  • 100g Puderzucker

Die Kekse fein zerkleinern und mit der zerlassenen Butter und 2 EL Zucker vermischen. In eine Springform geben und einen Boden nebst Rand formen, kalt stellen. Den Backofen auf 150 ° C vorheizen.

Für die Füllung die Eier trennen und das Eigelb mit dem Puderzucker cremig rühren. Danach den Limettensaft, Citroback und Creme Fraiche dazu und verrühren. Die Masse in die Springform füllen und ca. 35 Minuten im Ofen backen. Das Eiweiß kalt stellen.

Eiweiß schnittfest schlagen und 100g Zucker nach und nach einrieseln lassen, bis die Masse cremig wird. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel die Eiweißmasse darauf verteilen, weitere 15 Minuten backen, bis die Spitzen leicht anbräunen.

Gut auskühlen lassen und genießen!


Tuesday, July 22, 2008

Ein Award & ein schnelles Rezept

heute morgen fand ich diesen Award, verliehen von Stoffjule vor.

Eigentlich sieht die Regel vor, dass ich nun 7 weitere Blogs benennen soll, die diesen Award verdient haben. Nun, die meisten meiner Lieblingsblogs wurden schon damit ausgezeichnet, zudem ist die Auswahl bei der Vielzahl der unterschiedlichen schönen Blogs wirklich sehr schwer. Und täglich kommen neue hinzu...

Daher von mir der Award symbolisch an alle die, die durch kreative Beiträge, schöne Bilder, interessante Gedanken und und und die Blogwelt so interessant und vielseitig machen. Ich schaue gerne bei Euch herein. Danke hierfür !

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Gestern abend gab es bei uns ein schnelles, aber sehr leckeres Abendessen: Crostini in 2 verschiedenen Varianten ( leider gibt es kein Foto, mein Schatz war einfach zu schnell und die Häppchen zu schnell weg...), in Anlehnung an einen netten Restaurantbesuch letzte Woche...

Zutaten:

1 Baguettebrot, knusprig aufgebacken, in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten

Variante 1:

  • Ziegenfrischkäse von der Rolle, z.B. Picandou
  • Honig
  • Rosmarin, frisch oder getrocknet

Variante 2:

  • 1 Kugel Mozzarella
  • Cocktailtomaten
  • 1 TL Olivenöl
  • Basilikumblättchen
  • Pfeffer, Salz

Den Ziegenkäse in 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf den Baguettescheibchen verteilen. Den Mozzarella würfeln, ebenso die Cocktailtomaten. Mit Olivenöl, Pfeffer und Salz vermengen und auch auf den Baguettescheibchen verteilen. Beides im heißen Ofen unter dem Grill 10 Minuten überbacken und getrennt auf Tellern anrichten. Die Ziegenkäsecrostinis mit Honig beträufeln und mit Rosmarin bestreuen. Die Mozarellacrostinis mit Basilikumblättchen garnieren.

Das ergibt schon eine ziemliche Menge und eignet sich auch hervorragend als Fingerfood auf einer Party oder als Vorspeise.

Guten Appetit!

Sunday, April 13, 2008

What´s cooking - Gebratener Spargel

Endlich gibt es wieder Spargel! Und da wir unsere private Spargelsaison eröffnet haben, kommt hier unser liebstes Rezept, mal so ganz anders - gebraten.

  • 1 kg weissen Spargel ( wer grünen mag, kann gerne mischen )

  • 40g Butter

  • 1 TL Walnussöl

  • Zucker

  • 125 ml Rama Cremefine oder Sahne

  • 250 flache Nudeln, z. B. Farfalle

  • Pfeffer, Salz, Zitronensaft
Den Spargel schälen, halbieren und in c.a. 5 cm lange Stücke schneiden.


In einer großen Pfanne die Butter erhitzen und einen TL Zucker hineinstreuen. Dann etwas Walnussöl angießen und den Spargel anbraten. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten dünsten, dabei ab und zu umschichten und mit Salz und Pfeffer würzen. Der Spargel ist genau richtig, wenn er teilweise leicht angebräunt ist. Zwischenzeitlich die Nudeln kochen. Rama Cremefine angießen und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Nudeln untermischen und mit Kräutern garnieren.

Guten Appetit !

Tuesday, December 11, 2007

What´s cooking - Möhren-Mango Suppe mit "Feuer"

da es leider noch nicht veröffentlichungswürdiges Neues von meinem Mantel zu berichten gibt, hier noch einmal ein Rezept aus meiner ( Suppen ) Küche:

Feurige Möhren - Mango Suppe

man nehme für ca. 4- 6 Suppenteller ( je nach Hunger )

  • Cashewkerne

  • 650 g Möhren

  • 1 Mango

  • 1 Zwiebel

  • Hühnerbrühe

  • Chilliflocken

  • Currypulver

  • Öl

  • Salz, Zucker, Pfeffer

  • Petersilie

  • wer mag, Sahne oder Rama Cremefine zum Verfeinern

Die Cashewkerne grob hacken und mit je 1 TL Zucker und Butter karamelisieren lassen. Mit Chiliflocken und Pfeffer und Salz würzen und auf einem Backpapier abkühlen lassen.

Die Zwiebel fein hacken, Möhren und Mango schälen und würfeln. In einem Kessel die Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, anschließend die Möhren dazugeben und mit ein paar Chiliflocken ( besser noch ist eine frische Chilischote - klein geschnitten und entkernt ) würzen. Anschließend die Mangowürfel dazu und mit 500 ml kräftiger Hühnerbrühe auffüllen. Ca. 15 Minuten kochen lassen.

Anschließend mit einem Pürierstab zur gewünschten Sämigkeit verrühren und noch einmal mit ca. 500 ml Wasser auffüllen. Mit Currypulver, Pfeffer und Salz nach Gusto abschmecken und mit einem Jusch Sahne oder Cremefine verfeinern.

Die Suppe mit Petersilie und dem Cashewkrokant garnieren und genießen. Durch die Schärfe des Chilis sehr geeignet für kalte Tage. Guten Appetit!

Saturday, November 03, 2007

What´s cooking - Hähnchen süß-sauer

Heute mittag gab es bei uns eine meiner Lieblingsspeisen - Hähnchen süß-sauer. Nach folgendem Rezept ist es schnell und einfach zubereitet ( und meiner Meinung nach viel leckerer als beim Chinesen...):

Man nehme:

- 350 g Hähnchenbrustfilet

- 1 rote Paprikaschote

- 1 mittlere Zwiebel ( vorzugsweise rote Zwiebeln )

- 300 g Ananas ( am liebsten frische, aus der Dose geht aber auch -ohne Zuckerzusatz )

- 30 g Ingwerknolle

- 150 ml Orangensaft

- 150 ml Tomatenketchup

- 1 EL Rotweinessig

- 1 EL Honig

- Salz und Pfeffer


Das Hähnchenfleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden, die Paprika ebenfalls würfeln. Den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, ebenso die Zwiebel. Ananas schälen und würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Hähnchenfleisch salzen und rundherum anbraten. Aus der Pfanne herausnehmen und die Zwiebel und die Paprika anbraten. Ingwer dazugeben und kurz anschwitzen.
Den Orangensaft, Ketchup, Essig und Honig in die Pfanne geben und aufkochen lassen. Danach den Herd herunterschalten und das Fleisch und die Ananas hinzugeben. Noch 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Dazu gibt es bei uns immer Reis oder Zartweizen. Guten Appetit!

Sunday, September 16, 2007

What´s cooking - Eine neue Rubrik

in einigen Blogs, in denen ich öfters vorbeischaue, gibt es immer mal wieder leckere Rezepte. Da ich auch schon mal ganz gerne koche oder backe, gibt es ab heute eine neue Rubrik in meinem Blog, in der ich mal nicht aus dem Nähkästchen plaudere, sondern mir in die Töpfe schauen lasse...

Los geht´s ! Dieses Wochenende gab es bei uns Pflaumenkuchen mit Nusskrokantkruste.

Folgende Zutaten werden benötigt:

1,2 kg Pflaumen

375 g weiche Butter

380 g Zucker

4 Eier

1 Prise Salz

abgeriebene Schale einer Zitrone

3 El Amaretto

1 TL Backpulver

200 g ungesalzene Macadamianüsse ( man kann hierfür gesalzene abspülen und auf Kückenkrepp trocknen lassen )

200 g Walnusskerne

4 EL Schlagsahne
  • 250 g Butter, 180 g Zucker und Salz mit dem Handrührgerät schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Zitronenschale, Eier und Amaretto unterrühren. Mehl und Backpulver hinzugeben und unterrühren

  • den Teig auf ein Backblech streichen und mit den halbierten Pflaumen belegen

  • den Kuchen bei 180 ° C ( Umluft 160 ° C )ca. 20 Minuten vorbacken

  • inzwischen die Nüsse grob hacken; Butter, Sahne und Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die gehackten Nüsse unterrühren und die Masse gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen

  • weitere 30 -40 Minuten backen, falls der Krokant zu dunkel werden sollte, den Kuchen nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier abdecken

Der Kuchen schmeckt am besten ganz frisch, dann ist der Krokant am knackigsten, mit leicht gesüßter Sahne.

Das Rezept habe ich in einer älteren Brigitte - Ausgabe gefunden.